Vor dem letzten Saisonspiel im Jahre 2019 gegen den FC Bodman-Ludwigshafen zieht das Trainerteam um Robin Penkert und Timo Schemenau ein gemischtes Fazit über die bisherige Saison. Fehlende Konstanz, individuelle Fehler und einfache Gegentore haben Punkte gekostet, dennoch waren auch einige Highlights dabei.

Am 30.08. um kurz vor 20:00 Uhr war es soweit, die ersten drei Punkte einer 2. Mannschaft bzw. des FSV in der Kreisliga A waren nach einem souveränen 3:0 über die SG Dettingen-Dingelsdorf eingefahren. Nach einer nicht ganz optimalen Vorbereitung mit lediglich zwei Freundschaftsspielen, der Rest wurde teilweise von uns, teilweise vom Gegner aufgrund der Urlaubszeit und dadurch bedingtem Spielermangel abgesagt, feierte man als Aufsteiger also am ersten Spieltag einen Start nach Maß. Auf diese drei Punkte sollten in den weiteren elf Spielen neun Punkte folgen. Mal waren die Punkte verdient, wie beim 4:1 Sieg gegen den SC Bankholzen-Moos, mal eher glücklicher Natur wie beim ersten Heimsieg gegen den BC Konstanz-Egg. Damit wären die drei Siege in der Hinrunde bereits erwähnt und das nicht der ein oder andere hinzu kam, muss sich die Mannschaft auch selbst ankreiden. Da wäre zum Beispiel noch der mutlose und desolate Auftritt gegen den SV Markelfingen oder die bittere Niederlage gegen den SC Konstanz-Wollmatingen II. Das die Moral, die Stimmung und die Bereitschaft in der Mannschaft aber auch in schwierigen Phasen stimmt, zeigten die Ergebnisse ebenso. Stark Ersatzgeschwächt fuhr man am 4. Spieltag zum FC Öhningen-Gaienhofen II und erkämpfte sich in einer hitzigen Partie einen Punkt. Erst lange in Überzahl, in der Schlussphase dann in Unterzahl holte man in Wahlwies zu neunt einen 3:1 Rückstand auf und sicherte sich auch hier noch einen wichtigen Punktgewinn. In dieser bisherigen Hinrunde war also wirklich so ziemliches alles dabei. Neutrale Beobachter wären immer auf Ihre Kosten gekommen, Anhänger des FSV/SG mussten hingegen auch die ein oder andere Enttäuschung hinnehmen.

Das es nachdem Aufstieg in der letzten Saison eine Liga höher nicht genau so weiter geht und die Mannschaft auch Spiele verlieren wird, sollte den meisten Beteiligten klar gewesen sein. Dennoch kann man durchaus sagen, dass der ein oder andere Punkt mehr auf jeden Fall drin gewesen wäre und die bisherigen 12 Zähler eigentlich zu wenig sind. Im Gegensatz hierzu sind 28 Gelbe Karten und fünf Platzverweise eindeutig zu viel. Schließlich schwächte man sich damit bereits in vier Spielen selbst und holte vielleicht auch dadurch gegen zwei direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt jeweils nur einen Punkt. Die Ausgangslage für die Rückrunde ist dennoch nicht so schlecht und den Klassenerhalt sowohl in der Kreisliga A als auch in der Bezirksliga (1. Mannschaft) hat man weiterhin fest im Blick. Das die Qualität im Team hierfür definitiv ausreicht hat die Mannschaft in der Hinrunde das ein oder andere mal gezeigt. Mit der gesammelten Erfahrung der ersten Saisonhälfte und der Tatsache, dass die direkten Duelle gegen Mitkonkurrenten in der heimischen Ententeicharena stattfinden machen Mut.

Dennoch muss die Mannschaft die Kritik sehr Ernst nehmen. Für den Nichtabstieg werden ca. 26-30 Punkte benötigt, dies haben auch die letzten Spielzeiten der Kreisliga A gezeigt. Mit einer Selbstverständlichkeit wird man diese Punkte definitiv nicht holen. Hierzu muss die Mannschaft wieder zur Mentalität der letzten Saison zurück, wo man in jedem Spiel alles gegeben hat. So verdient man sich dann auch ein gewisses Spielglück, welches gerade auch in engen Spielen nötig ist um Punkte zu holen.

Wir hoffen auch im Jahr 2020 viele Zuschauer zu unseren Heimspielen in der Ententeicharena begrüßen zu dürfen. Getränke und die Stadionwurst wird es auch im nächsten Jahr wieder geben, jetzt hoffen wir noch auf ein paar mehr Punkte in der Liga. Im Namen der Mannschaft darf ich allen schon mal eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020 wünschen. 

Kurioses:

Mit den Torhütern ist es ja immer so eine Sache, seit Jahren bilden David Sirock und Dominik Hierling ein verlässliches Torwartduo und sicherten der Mannschaft in diversen Spielen schon einige wichtige Punkte. In dieser Hinrunde war aber ein bisschen der Wurm drin. Dies lag aber nicht an den gezeigten Leistungen sondern eher an Verletzungen, Urlaub und Sperren.  So kam es, dass man in den ersten neun Spielen bereits 7 verschiedene Torhüter zwischen den Pfosten stehen hatte. Ein Glück, wer auf dieser doch entscheidenden Position über so eine Auswahl verfügt.

  • Hinrundenfazit von Coach Robin und Coach Schemschem

    Vor dem letzten Saisonspiel im Jahre 2019 gegen den FC Bodman-Ludwigshafen zieht das Trainerteam um Robin Penkert und Timo Schemenau ein gemischtes Fazit über die bisherige Saison. Fehlende Konstanz, individuelle Fehler und einfache Gegentore haben Punkte gekostet, dennoch waren auch einige Highlights dabei. Am 30.08. um kurz vor 20:00 Uhr war es soweit, die ersten drei Punkte einer 2. Mannschaft bzw. des FSV in der Kreisliga A waren nach einem Read More
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